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Mit dem Herrn erlebt Ivana erzählt:
Ich bin 57 Jahre alt, in Brünn in der Tschechoslowakei geboren und lebte dort bis zu meinem 28.Lebensjahr. Wir sind seit 34 Jahren verheiratet und haben 3 Kinder. Obwohl Ich in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen und getauft worden bin bin, haben wir fast nie über Gott gesprochen und nie gebetet. Das hing damit zusammen, dass die Gläubigen in einem kommunistischen Regime sehr benachteiligt wurden und am Rande der Gesellschaft leben mussten. Bis ich 24 Jahren alt war, ist mir Gott nicht in den Sinn gekommen. Aber dann bekam ich unsere Tochter Daniela, ein schwer behindertes Kind. Ein katholischer Bekannter wollte mir in mein Unglück helfen und gab mir Gebete zu lesen. Jedoch als dieser Mann in einem Brief an die Diozöse geschrieben hatte, dass mein Mann und ich (wir waren nur Standesamtlich getraut) in Sünde lebten, brach ich den Kontakt zu ihm ab.
Wir suchten erneut Hilfe bei Gott, als wir mit unseren zwei kleinen Kindern (Stepan war 5 Jahren und Daniela 3 Jahren alt) aus der Tschechoslowakei geflüchtet sind. Der Hauptgrund unserer Flucht war Daniela. Denn die Behinderung ist durch falsche ärztliche Behandlung bei der Entbindung passiert. Wir suchten für sie eine bessere medizinische Betreuung. In jeder Kirche auf der Flucht zündeten wir eine Kerze an und beteten um Asyl in Deutschland. Wir haben Asyl bekommen und aufgehört zu beten.
An Gott haben wir nicht mehr gedacht. Aber ich habe in meinem Leben nach etwas gesucht. Ich fing an mich für Buddhismus zu interessieren. Später beschäftigte ich mich mit den Einflüssen des Mondes, der Sterne und Heilsteine auf mein Leben. Außerdem habe ich mir auch die Wahrsagerkarten gelegt und damit die Zukunft befragt. Ich habe zu einem Engel gebetet. Und immer wieder kaufte ich mir neue esoterische Bücher. Aber dies alles hat mir keinen inneren Frieden gebracht. Es dauerte dann noch Jahre, bis ich zu Jesus Christus fand. Irene versuchte mir die Gefahren der Esoterik aufzuzeigen, aber ich wollte mich nicht mit dem Glauben und der Bibel beschäftigen. Bis sie mich bat, für die Christliche Gemeinde ein Bibelspruch zu nähen. Daran haben wir dann zusammen mehrere Nachmittage gearbeitet. Dabei unterhielten wir uns viel über Christus und hörten einige Predigtkassetten an. Während dieser Gemeinsamkeit hat der Herr mein Herz berührt. Plötzlich hat es mich alles sehr interessiert, und ich begann das Buch von Pastor Wilhelm Busch „Jesus unsere Schicksal“ mit Begeisterung zu lesen. Auf einmal wollte ich auch Jesus gehören und es dauerte nicht lange und ich habe mich bekehrt. Inzwischen bin ich schon 2 Jahre gläubig und ich durfte viel mit dem Herrn erleben. Zum Beispiel hat er mir geholfen, als in meiner Firma 60 Entlassungen anstanden. Mir wurde nicht gekündigt, obwohl mein Name schon auf der Liste stand. Auch mein Mann hat nach 3 Jahren Arbeitssuche wieder Arbeit gefunden. Als sich unsere Tochter Tereza beim Treppensturz der Halswirbel brach, stand der Herr uns bei. Die Operation war erfolgreich, Tereza ist wieder gesund. Der Herr hilft mir auch bei meinen Kleinen alltäglichen Sorgen und Problemen, zu Hause, und in der Arbeit. Ich danke dem Herrn, dass er nicht aufgehört hat auf meinen Herz zu klopfen, obwohl ich früher öfter die Türe von Ihm zugeschlagen habe. Ich danke ihm für sein Geduld und dass er mich langsam lehrt was richtig und was falsch ist in leben einer Christin.
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