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Mit dem Herrn erlebt Thea erzählt:
Im Oktober 2006 fragte Frau R. bei mir an, ob ich Ihren dement- kranken Ehemann betreuen würde. Ich nahm diesen neuen Aufgabenbereich dankend und freudig an, hatte ich doch schon längere Zeit um eine Arbeit gebetet.
Als ich mit Herrn R. über das Evangelium redete, erwiderte er: " wer weiß schon was nach dem Tode ist! Bald danach konnte ich mich freuen, denn er öffnete sein Herz immer mehr für die frohe Botschaft. So durfte ich ihm immer wieder aus der HLG: SCHRIFT vorlesen. Dadurch kam er zu der Erkenntnis, dass auch er ein Sünder ist und die Erlösung durch Jesus Christus und sein vergossenes Blut brauchte. Er sprach ein Lebensübergabegebet.
Sein Wesen veränderte sich. Er wurde ruhiger und sanfter, was auch seiner Frau auffiel. Jedes mal wenn ich bei ihm war, war die Zeit ausgefüllt mit singen, beten Bibellesen, Kassetten anhören und neben zu noch Kaffee trinken.
Am Montag 25. Juni 07 rief mich Frau R. um ca. 10 Uhr an und berichtete, dass sich ihr Mann heute beim Frühstück erbrach. Der Herr Jesus legte mir aufs Herz sofort hinzufahren, obwohl Frau R. es nicht für dringend erachtete.
Bei seinem Anblick wusste ich, dass Herr R. heute noch sterben würde. Nach einem kurzen Gespräch mit Herrn R. sagte ich seiner Frau, dass sie mit dem Schlimmsten rechnen müsse. Sie konnte es natürlich nicht fassen und ich betete mit ihr.
Die ambulante Krankenschwester informierte den Arzt, und dieser sagte für die Mittagszeit seinen Krankenbesuch an. Immer wieder tröstete ich Herrn R. mit den Worten Jesus. Der Hausarzt jedoch erkannte nicht die Ernsthaftigkeit der Situation, dass Herr R. nur noch eine Stunde leben sollte. Ich aber sagte zu Frau R., dass sie ihre Söhne benachrichtigen sollte. Sie fragte den Arzt, ob das nötig ist, dieser verneinte und glaubte, dass der Patient nach einer Sauerstoffbehandlung sich bald wieder erholen wird. Erneut bat ich Frau R. ihre Söhne anzurufen, sonst werden sie ihren Vater nicht mehr lebend sehen. Mein Platz war nun an der Seite des Sterbenden. Ich betete und las Psalmen vor. Sein Atem wurde immer weniger und um ca. 13 Uhr hörte er ganz auf. Leider hat es nur noch ein Sohn geschafft vom Vater lebend Abschied zu nehmen. Herr R. durfte im Kreise seiner Familie und ohne Todeskampf in die Ewigkeit gehen. So hat der Herr Jesus Christus diese Seele, im 90. Lebensjahr herausgerettet. Ich erinnerte mich an die Schriftstelle in
Amos 3,7 .... denn der Herr tut nichts, er sagt es denn seinen Knechten...
Dem Herrn gebührt Lob und Dank.
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