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Reinkarnation

Mein Weg zu Jesus Christus
Irene berichtet:

In meinem Leben gab es schöne und weniger schöne Tage, wie bei vielen anderen auch. Irgendwie hatte ich es immer wieder geschafft auf die Sonnenseite des Lebens zu kommen.
 
Aber eines Tages empfand ich die Belastungen des Alltags zu groß. Unser Hausbau mit viel Eigenleistungen und unser zweites Kind Sebastian, der durch ständig wiederkehrende Mittelohrentzündungen kaum hörte, das Sprechen dadurch nicht lernte, einen Unterdruck im Kopf bekam und dadurch hyperaktiv wurde, überforderten mich zusehends. Bald las ich die ersten Bücher über Autogenes-Training und Positives Denken, von Josseph Murphy und ähnlich denkenden Autoren. Immer mehr faszinierten mich die Thesen, dass der Mensch, wenn er seinem Unterbewusstsein positive Suggestionen eingibt, seinem Leben Erfolg, Gesundheit und Harmonie zuführen kann. Nachdem ich nun täglich Autogenes-Training praktizierte, lernte ich bald darauf eine Geistheilerin kennen, deren monatliche Meditationsabende ich nun regelmäßig besuchte. Außerdem hatte sie einen großen Büchertisch mit den unterschiedlichsten religiösen - esoterischen Büchern.
 
Das zentrale Thema der Meditationsabende war die Lehre von der Reinkarnation, verbunden damit das Karma, welches besagt, dass der Mensch sät was er erntet, sowohl im Negativen wie im Positiven. Plötzlich bekam ich auf meine Fragen, nach dem Sinn des Lebens und der vielen Ungerechtigkeiten Antworten, die für mich glaubhaft wurden. Ich vertiefte mich in dieses Thema und las darüber viele Bücher bis ich mich dieser falschen Lehre vollkommen öffnete. Dies führte letztlich dazu, dass ich sogar Rückerinnerungen an ein angeblich früheres Leben in Frankreich bekam. Ich dachte: “Wenn ich also zu Gott zurückfinden wollte, (und das Rad der Wiederverkörperungen aufhören sollte) musste ich mein Christusbewusstsein entfalten, um somit immer mehr Bewusstseinserweiterung, Reinheit und Reife zu erlangen”. Auch besuchte ich Seminare, wie z.B.: "wie finde ich zu meinem höheren Selbst", oder, "wie kann ich meine innere Stimme hören?"
  
Damals glaubte ich die "Wahrheit" gefunden zu haben. Ein Buch mit dem Titel: " Kontakte zu deinem Schutzgeist" verführte mich schließlich zum Spiritismus. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Mit einer Freundin zusammen fing ich an Tarotkarten und Wahrsagerkarten zu legen, I-Ging-Münzen zu werfen, pendeln, Tischerücken und spiritistische Sitzungen mit dem Oui-ja-Brett abzuhalten. Mittlerweile waren wir zu dritt. Eine andere Bekannte begann mit dem medialen Schreiben. Für uns wurden die Systeme des Erkennens immer mehr zu unseren Heilslehren, die wir geradezu mit religiösem Eifer betrieben.
 
Meine Fragen an meinen Schutzgeist nach früheren Leben von mir, wurden so glaubwürdig beantwortet, dass es einfach so sein musste! Nachdem wir sogar vor jeder Sitzung zu Jesus gebetet hatten, konnte dies nur unserer geistlichen Entwicklung förderlich sein. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass ich inzwischen auch Erlebnisse gehabt habe, die mir das Fürchten beibrachten. Aber meine Abhängigkeit war schon so groß geworden, dass ich nicht mehr so ohne weiteres damit aufhören hätte können. Diese okkulte Beschäftigung führte mich in verschiedenste Ängste hinein, die ich vorher nicht kannte.
  
Meine Dienstagabende verbrachte ich inzwischen bei einem Hellseher, der sich in Trance versetzte, und seinen Schutzgeist nach der Zukunft, nach vermeintlich früheren Leben und über die jenseitigen Welten befragen ließ. Das Nichteintreffen einiger Vorhersagen und manche Widersprüche nährten immer mehr meine Zweifel an dieser vermeintlichen Engelswelt. Wenn es also keine Engel waren, denn Engel lügen doch nicht, so meine Gedanken, mit wem hatten wir Kontakt bekommen?
 
So fing ich an zu beten:
 

Lieber Gott lass mich die Wahrheit erkennen und zeige mir den Weg, der zu dir zurückführt. Dieses Gebet sprach ich immer wieder, ohne jemals in der Bibel gelesen zu haben und zu wissen, dass der Herr sagt:
" wer mich von Herzen sucht, von dem lasse ich mich finden. (Spr. 8,17; )
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, keiner kommt zum Vater, denn durch mich.( Joh. 14,6)

 
Der Herr steht zu seinem Wort. So lernte ich bald eine Frau, kennen die mir eine Bibel schenkte und von ihrem Heiland Jesus Christus erzählte. Während eines evangelistischen Vortrages bekehrte ich mich zu Jesus Christus, bereute meine Sünden, und nahm IHN als meinen persönlichen Herrn und Heiland an.
 
Okkulte Betätigungen führen am Anfang durchaus zu positiven Erfahrungen. Das kann sein in Form einer Heilung, einer übersinnlichen Offenbarung, oder einer eingetroffenen Zukunftsvorhersage, die die dämonische Welt dem Menschen schenkt, um ihn zu blenden und in seinen Bann zu bringen. Aber wirklich froher, freier und gesünder auf Dauer wird dadurch niemand, sondern irgendwann holt der Teufel, was er vorher geschenkt hat.
 
Helfen, befreien und heilen kann letztendlich nur unser Herr Jesus Christus, denn Jesus ist Sieger!.

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Christliche Gemeinschaft Haldenwang

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