Friede

Mit dem Herrn erlebt
Friede erzählt:

Nun bin ich auch einmal an der Reihe, hier ein paar Dinge zu erzählen, die ich mit unserem wunderbaren Herrn erleben durfte:
 
Schon seit längerem war klar, dass ich für die immer mehr werdende Arbeit einen Assistenten benötigen würde. Als die Stelle hierfür ausgeschrieben wurde, hatte ich auch einen Wunschkandidaten, der genau meinen Vorstellungen entsprach. Jedoch wollte ich ihn nicht selber ansprechen, da ich ja nicht wusste, ob mein Wunschkandidat auch Jesu Wunschkandidat war. Ich war mir sicher: wenn der Herr Jesus diesen Mann ausgesucht hat, dann würde er auch schenken, dass er sich von sich aus auf die Stelle bewirbt.
Interessanterweise kam es in der Zeit der Ausschreibung zu keiner einzigen internen Bewerbung und mein Wunschkandidat erzählte mir in einem Gespräch, dass er zwar Interesse habe, aber lieber eine andere Stelle haben wolle.
Als nun die Zeit der internen Bewerbungen vorbei war und bereits die ersten externen Bewerbungen vorlagen, klingelte eines Nachmittags mein Telefon. Am Apparat war „mein Wunschkandidat“ und fragte mich, ob ich kurz Zeit hätte für ihn. Wenige Tage vor den ersten Bewerbungsgesprächen bewarb er sich jetzt doch noch für die Stelle. Da interne Bewerbungen immer vor externe gehen, konnten wir ihm die Stelle auch sofort zu- und den anderen Bewerbern absagen.
 
Der Herr Jesus hatte mir genau den Mann geschenkt, den ich mir am besten vorstellen konnte und den ich mir gewünscht hatte. Und nur so konnte ich mir auch sicher sein, dass er der richtige Mann für diese Stelle ist. Das Beste war aber, dass sich nun herausstellte, dass es sehr wohl interne Interessenten an der Stelle gegeben hatte. Jedoch hatten sie alle die Stellenbeschreibung falsch gelesen und somit hatte sich niemand getraut sich auf die Stelle zu bewerben. Hätten sie das getan, dann wäre die Stelle vermutlich schon vergeben gewesen, als sich mein jetziger Assistent dann noch bewarb.
Da kann man nur Staunen über Gott, und über die Wunder die er tut, einfach nur staunen“

  „Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht was er Dir Gutes getan hat“ - Psalm 103,2

Dieser Vers passt auch zu dem nächsten Erlebnis, dass ich noch erzählen will.
 
Vor einiger Zeit kam ich an einem Abend noch ins Gespräch mit einem der Leiharbeiter aus meinem Team. In dem Gespräch wurde deutlich, wie sehr er sich eine feste Anstellung wünschen würde. Ich sagte ihm, dass man auch solche Anliegen im Gebet vor Gott bringen darf und versprach ihm für eine Stelle zu beten.
Nachdem erst einmal nichts passiert ist, hat unser guter Herr dem jungen Mann nun tatsächlich eine Stelle geschenkt. Interessanterweise geschah dies genau jetzt, als aufgrund der stark zurück gegangenen Umsätze man allen Leiharbeitern mitteilen musste, dass sie im neuen Jahr davon ausgehen müssen ihre Arbeit bei uns zu verlieren. In genau dieser Zeit, wo andere auf die Straße gesetzt werden, hat er als einziger von meinem Team eine feste Anstellung gefunden.
 
Wir haben wirklich einen großen und wunderbaren Herrn!

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Christliche Gemeinschaft Haldenwang

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