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Mein Weg zu Jesus Christus Robert erzählt:
Mein Leben verlief in geordneten Bahnen. Für mich schienen Familie, Finanzen und unser Umfeld völlig in Ordnung zu sein. Mein Beruf war zwar sehr stressig, aber ich glaubte hier eine schöne Herausforderung gefunden zu haben. Eines Nachts, es war kurz vor Weihnachten, erlitt ich einen Hörsturz. Zurück blieben ein schier unerträglicher Tinnitus (pfeifendes Ohrgeräusch), tiefe Depressionen und drückende Beklemmungen mit Herzbeschwerden. Über die Monate verschlimmerte sich mein Zustand. Schließlich vergrub ich mich zu Hause, unsere Freunde gingen verloren, und ich musste meinen Beruf aufgeben. Mein Leben bestand nur noch aus Problemen und Tränen. Als nach mehreren Jahren kein Ende in Sicht schien, versuchte ich in einer psychosomatischen Klinik Hilfe zu finden. Doch in den ersten Wochen stürzten dort alle Probleme gerade so auf mich. Nach einer heftige Debatte mit dem Chefarzt fühlte ich mich verraten, allein gelassen und maßlos enttäuscht. Da bin ich mit dem Fahrrad abgehauen! In meiner Verzweiflung bog ich wohl irgendwo falsch ab und mein Weg endete mitten in einem Getreidefeld. Jetzt musste ich umkehren! Doch, wohin sollte ich jetzt noch gehen? Nach Verzweiflung und endlosem hin und her, wurde ein Gedanke immer stärker in mir, ich musste vertrauen! Mir war nicht ganz klar wem oder was ich vertrauen sollte, aber ich war fest entschlossen zu vertrauen. JA, ich will vertrauen! Ohne es konkret zu wissen, sagte ich JA zum Herrn Jesus und Gott. Allein dieses Öffnen hatte schon gereicht, denn von nun an wurde alles besser. In der Klinik wendeten sich die Probleme zum Guten und ich erlebte dort noch eine wertvolle Zeit. Es fand sich ein Weg, meinen Gesundheitszustand zu verbessern und wir fanden eine neue Aufgabe, die uns über die nächsten Jahre großen Erfolg bescherte. In dieser Zeit fragte mich eine Dame, ob ich an Gott glauben würde. „Ja, für mich ist er irgendwie mein Chef,“ antwortete ich. Danach ihre Frage: „Warum nennst du ihn nicht bei seinem Namen?“. Zu meiner Verwunderung konnte ich hierauf keine befriedigende Antwort finden. Es folgten viele Gespräche über den Glauben, den Sinn des Lebens und den Weg zum ewigen Leben. Schließlich übergab ich mein Leben in einem Gebet an den Herrn Jesus. Jetzt erst wurde mir nach und nach bewusst, wie sündhaft mein Leben verlaufen war und wie herrlich erlösend die Gnade Gottes für mich ist. Die Sehnsucht nach unserem Herrn Jesus Christus und der Wunsch nach seiner Kraft und Hilfe wurde immer stärker in mir. Auch meine Frau bekehrte sich etwas später und wir durften viele Gebetserhörungen erleben, die uns zeigten, auf dem richtigen Weg zu sein. In unserem weiteren Glaubensleben gab es und gibt es in Zukunft immer wieder auch Tiefen zu durchleben, in denen wir aber der Hilfe unseren Herr Jesus sicher sein können. Doch die Hilfe der Gerechten kommt vom HERRN, der ihre Fluchtburg ist zur Zeit der Not Psalm 37,39 Amen
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